Biografie
Ueli Meier ist 1958 in Zürich geboren. Nach einer Fotografenlehre in Zürich (1977-80) ist er seit 1980 als freischaffender Fotojournalist und Regisseur, Kameramann und Drehbuchautor von Dokumentarfilmen tätig.
Seine Fotoreportagen und Porträts werden in den Zeitschriften Das Magazin, Schweizer Familie, NZZ Folio u. a. publiziert. 1997 erhält er den Schweizer Design Preis des Bundesamts für Kultur. 2024 erscheint im Verlag Scheidegger & Spiess der Fotoband «Ueli Meier – In einer anderen Schweiz. Fotoreportagen 1980–2000».
Noch während der Ausbildung zum Fotografen realisiert er seinen ersten international beachteten Kurz-Dokumentarfilm THE WEEKEND DRIVE (1980), das Porträt eines jungen kaufmännischen Angestellten, der in seiner Wohnung im Hochhaus des ersten Shoppingcenters der Schweiz in Spreitenbach eine fiktive Musik-Radio-Station betreibt.
Sein erster langer Dokumentarfilm für die Kino-Leinwand ist TIBI UND SEINE MÜTTER (2012), die Geschichte eines Tibeter Flüchtlingskinds, das 1963 siebenjährig aus dem Kinderheim in Dharamsala von einer privaten Hilfsorganisation ohne das Wissen seiner Mutter zu einer Pflegemutter in die Schweiz gebracht wird.
Sein bisher letzter Kino-Dokumentarfilm ist ICH HABE IN MOLL GETRÄUMT (2021), die aufwühlende Spurensuche nach dem verloren gegangenen Schweizer Dichter Walter Rufer.